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Marlene Dietrich

Posted on May 17, 2021

Über Anläufe, Hamburger Haltung und Berliner Dankbarkeit

Rebel Alexa/ Was du wissen solltest.

Wie bist du als Berlinerin in Hamburg gelandet, wo scheinbar alle Welt nach Berlin strömt?

Hamburg ist vornehm, hier rastet niemand aus und benimmt sich daneben, das mag ich. Woolman Chase, die ehemalige US Vogue Chefredakteurin soll zu einer Mitarbeiterin, die versucht hatte, sich auf Bahngleisen das Leben zu nehmen, gesagt haben: „Wir sind hier bei der Vogue. Wir werfen uns nicht vor die Untergrundbahn, meine Liebe. Wenn überhaupt, nehmen wir Schlaftabletten.“ Es kann genauso gut heißen: Wir sind hier in Hamburg, meine Liebe, da wirft man sich nicht vor die U1. Um mich in der Stadt zu etablieren, brauchte ich insgesamt drei Anläufe. 1989, 1992 und zuletzt 2009 – seitdem bin ich geblieben.

Du warst bei John Neumeier an der Staatsoper, welche Erfahrungen hast du gemacht?

Im Januar 1989 sind wir aus der DDR ausgereist, das war ein halbes Jahr vor meinem Abschluss als Klassische Tänzerin. Es war bekannt, dass John Neumeier gerne ehemalige Schüler der Staatlichen Ballettschule bei sich in der Companie aufnahm. Ungefähr einen Monat lang trainierte ich an der Ballettschule der Staatsoper, dann kam Neumeier eines Tages zum Training, um sich ein Bild zu machen. Anschließend kam seine Assistentin und teilt mir seine Entscheidung mit. Ob ich schon einmal über eine Operation nachgedacht hätte? Mir fehlte schlicht der Drive alles in Kauf zu nehmen, was der klassische Tanz verlangte. Eine OP, die mich flach wie ein Brett schnippelte war keine Option.

Wie ging es weiter mit Anlauf zwei und drei?

Bei Anlauf zwei, habe ich 1992 meine Bewerbung für ein Praktikum bei Jil Sander in der Osterfeldstraße abgegeben. Am Empfangstresen fragte mich die Frau, ob ich Englisch und Italienisch sprechen würde? Leider nein, daraufhin drückte sie mir meine Bewerbung direkt wieder in die Hand und zum Trost gab‘s PR Material, den Jil Sander Geschäftsbericht von 1991, für die Heimreise.

Warst du enttäuscht?

Nein, überhaupt nicht. Entscheidende Voraussetzungen, um bei Jil Sander zu arbeiten konnte ich nicht erfüllen. Hätte ich die Sprachen drauf gehabt, hätte es klappen können – so muss man das sehen.

Und nun zu Anlauf Nummer drei?

Meine dritte Bewerbung, um in Hamburg Fuß zu fassen ist geglückt. 2009 bin ich bei BUDNI als Einkäuferin für dekorative Kosmetik & Duft eingestiegen.

Hast du auch noch einen Koffer in Berlin?

Marlene Dietrich hat über ihre Beziehung zu Berlin folgendes gesagt: “Meine Heimatstadt ist Berlin. Ich bin Berlinerin und bleibe Berlinerin und bin dankbar, dass ich Berlinerin bin.“ Word.

Posted on October 15, 2013

Dress Advice from Marlene Dietrich

Romantique

Marlène Dietrich. 1956 à l'hotel de Paris.

Dress (On a budget) Here are some basic rules:

 

“Don’t ever follow the latest trend, because in a short time you will look ridiculous.

 

Don’t buy green, red or any other flamboyant-colour dress.

 

A small wardrobe must consist of outfits that you can wear again and again. Therefore, black, navy blue and grey are your favorite colours.

 

Don’t buy separates. Don’t believe the sales talk that you can have five dresses for the price of one.

 

And don’t buy cheap materials, no matter how attractive the dress looks to you. Don’t say you can’t afford a dress made of expensive materials. Save up for it.

 

If you have one good suit, preferably grey (navy gets shiny), two black dresses, a black wool skirt, a couple of black and grey sweaters, you’ll be well dressed most of the year until summer, when you’ll wear simple cotton dresses.

Another suggestion, don’t send your clothes to the cleaner’s all the time. Spot-clean and press them yourself. It’s worth it because they last longer.

 

And while you’re saving up for that good black dress, on your next date wear a black sweater and skirt.

 

Nothing wrong with that as long as you don’t ruin the elegance of the outfit by overemphasis of the bosom.”

YOUR MARLENE DIETRICH

dietrich-dress-advice
Posted on September 16, 2012

“No Dior – No Dietrich!”

Romantique

As one of the first directors, Alfred Hitchcock recognized the power of fashion. The style of the costumes in his movies always personify his film characters. In 1947 the Master of Thrill entered into negotiations with Marlene Dietrich for the movie “Stage Fright”. Marlene Dietrich didn’t require a high salary because she wanted something different: “No Dior – no Dietrich!”.

Marlene wore the pink colored dream dress from Dior  in  Hitchcok’s legendary movie “Stage fright”.

Marlene and Hitchcock at work.

Marlene Dietrich wearing Dior and Chanel Shoes.

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