Posted on August 29, 2011

Amys Kollektion für Fred Perry

Rebel

Als ich in London die Fred Perry Schaufenster der Amy Winehouse Kollektion gesehen habe, war das irgendwie ein wenig unheimlich und beklemmend. Ich habe mir die Kollektion angeschaut – es sind ein paar wirklich schöne, schlichte Teile dabei, alles im Stil der 50er Jahre, sehr mädchenhaft aber nicht langweilig. Ich könnte kein Teil aus der Kollektion tragen, das ist zu traurig. Zumal die Kollektion komplett in schwarz/weiss gehalten ist und ich bei den schwarzen hoch geschlossenen Pullovern sofort an Beerdigung denken musste.

Das Polo-Shirt mit dem Lorbeerkranz-Logo von Fred Perry war u.a. ein wichtiges Markenzeichen von Amy für den berühmten “Camden Town Punkabilly Look” – sie sagte einmal in einem Interview, dass sie mit Fred Perry aufgewachsen sei und die Marke deshalb so liebt, weil es sie an ihre Kindheit erinnert.

Die Verkaufserlöse sollen laut dem Vater und Fred Perry der Amy-Winehouse-Stiftung zugute kommen, mit der Kindern und jungen Leuten geholfen werden soll. In einem Interview mit „Us Weekly“ erklärte der Vater „Wenn man sich keine private Entzugsklinik leisten kann, landet man in Großbritannien auf einer zwei Jahre langen Warteliste.“ Und weiter: „Wir wollen versuchen, das zu ändern. Die Stiftung soll tausenden von Leuten helfen – das wird Amys Vermächtnis sein.“

Nächsten Sommer 2012 kommt dann die endgültig letzte Amy Winehouse-Kollektion auf den Markt.

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